Vor dem Ersatzteilkauf
Sie haben ein gebrauchtes Motorsteuergerät gefunden? Lassen Sie Original und angebotenes Ersatzgerät zuerst anhand der Teilenummern zuordnen. Ein gleiches Gehäuse genügt nicht.
Ersatzgerät prüfen lassen →Steuergerät klonen, ECU klonen oder Motorsteuergerät kopieren – gemeint ist dieselbe Arbeit. Beim ECU-Klonen übernehmen wir die Originaldaten Ihres Steuergeräts 1:1 auf ein baugleiches Gerät: Welche Daten übernommen werden und ob weitere Arbeiten am Fahrzeug nötig sind, klären wir anhand Ihres Gerätetyps. Festpreis, bevor Sie einsenden. Befund, bevor wir arbeiten. Bearbeitet wird erst nach Ihrer Freigabe. Kein erfolgreicher Klon, keine Klon-Kosten.
Beschriftung lesbar? Dann prüfen Sie zuerst die Klonbarkeit – 518 von 800 dokumentierten Steuergeräte-Typen sind in unserer Datenbank bestätigt klonbar (Stand 2026-04-30). Beschriftung unleserlich oder unsicher, was verbaut ist? Dann stellen Sie direkt die Anfrage – wir identifizieren das Gerät für Sie; ein Handyfoto des Typenaufklebers stimmen wir danach mit Ihnen ab.
Sie müssen den technischen Lösungsweg nicht selbst bestimmen. Beschreiben Sie den Ausgangszustand – wir prüfen den passenden Auftrag vor Kauf oder Versand.
Sie haben ein gebrauchtes Motorsteuergerät gefunden? Lassen Sie Original und angebotenes Ersatzgerät zuerst anhand der Teilenummern zuordnen. Ein gleiches Gehäuse genügt nicht.
Ersatzgerät prüfen lassen →Teilen Sie uns mit, welche Geräte vorliegen und welcher Fehler festgestellt wurde. Wir prüfen, ob eine Datenübernahme möglich ist und was zum Auftrag gehört.
Motorsteuergerät-Klon anfragen →Das Ersatzgerät ist noch an ein anderes Fahrzeug gebunden? Wir prüfen das Entheiraten und klären vorab, wie die anschließende Inbetriebnahme im Zielfahrzeug erfolgt.
Entheiraten anfragen →Original fehlt oder ist nicht auslesbar? Geben Sie das direkt an. Wir prüfen einen alternativen Weg; einen erfolgreichen Klon können wir ohne geeignete Originaldaten nicht zusagen.
Für Werkstätten: Fahrzeugdaten, beide Teilenummern und bisherigen Diagnosebefund zusammen anfragen. Vor dem Versand klären wir, welche Arbeiten am Gerät und welche am Fahrzeug erfolgen. Werkstattauftrag anfragen →
Wer den Fachbegriff kennt, will keine Zusage, sondern einen Befund. Drei Angaben entscheiden über Ihren Fall – und alle drei stehen zu Ihrem Gerätetyp in unserer Klonbarkeits-Datenbank, bevor Sie etwas einsenden (800 dokumentierte Typen, Stand 2026-04-30).
Nicht jeder Klon ist eine reine Kopie. Bei 460 der 800 dokumentierten Typen ist die unveränderte 1:1-Übernahme auf baugleiche Hardware hinterlegt. Weitere 58 sind als Service-Klon geführt: Dort wird nicht der gesamte Speicherabzug übertragen, sondern gezielt die fahrzeugspezifischen Datensätze – Immobilizer-Daten, Codierung, Adaptionen – in ein passendes Spendergerät geschrieben. Für 178 Einträge ist kein Weg dokumentiert, 104 sind bisher ungeprüft; ungeprüft heißt nicht unmöglich, sondern dass wir Ihren Fall einzeln bewerten.
419 Einträge nennen BENCH als Weg, 419 BOOT, 66 BDM oder JTAG, 20 den Zugriff über OBD – Mehrfachnennungen, weil viele Geräte auf zwei Wegen erreichbar sind. Welcher Weg gilt, entscheidet die Gerätefamilie, nicht der Wunsch. Was Bench, Boot und BDM/JTAG praktisch bedeuten, steht weiter unten bei den Klon-Methoden.
Bei 132 der 800 Typen führt die Datenbank die Immobilizer-Daten gesondert, weil sie im Flash oder im EEPROM liegen und beim Klon mit übertragen werden müssen. Bei den übrigen ist keine gesonderte Immo-Position vermerkt. Welcher Fall bei Ihnen vorliegt, zeigt der Klonbar-Check anhand der Beschriftung Ihres Geräts.
Auch ein scheinbar totes Gerät ist oft noch klonbar. Über spezielle Auslese-Modi (BENCH, BOOT, BDM) lesen wir den Speicher direkt aus – selbst wenn das Gerät am Fahrzeug keine Kommunikation mehr aufbaut. Solange Speicher und Flash intakt sind, sichern wir Ihre Daten.
Wir nennen den Festpreis vorab – verbindlich, bevor Sie einsenden, nach Prüfung der Machbarkeit anhand Ihrer Angaben. Gelingt der Klon wider Erwarten nicht, berechnen wir ausschließlich die Diagnosepauschale, keine Klon-Kosten – das Steuergerät kommt zurück, die Alternativen besprechen wir mit Ihnen. Das Risiko liegt bei uns, nicht bei Ihnen.
Nein. Beim Klon übernimmt das Ersatzgerät die Immobilizer-Kopplung samt VIN, Kilometerstand-Referenz und allen Adaptionswerten. Das Fahrzeug erkennt es als Original – ein Anlernen beim Händler entfällt. Die Grenze nennen wir vorab statt hinterher: Bei kryptografisch abgesicherten Wegfahrsperren neuerer Bauart – Mercedes FBS4, VW Immo V sowie BMW CAS4 und FEM – ist eine Kopie technisch nicht möglich; dort führt der Weg über das Anlernen mit der Herstellerdiagnose. Auch unterhalb dieser Grenze entscheidet das Immobilizer-Level mit: Bei 15 gelisteten VAG-Motorsteuergeräten ist es ausdrücklich als Hürde vermerkt – bei 3 davon als „keine Lösung“, bei den übrigen als ungeprüft. Welcher Fall bei Ihnen vorliegt, steht vor der Beauftragung fest, nicht danach.
Der Transportweg ist der einzige Abschnitt, den wir nicht selbst in der Hand haben – deshalb sichern wir ihn an beiden Enden ab. Sie senden versichert mit Sendungsnummer, auf Wunsch mit unserem Versandlabel. Bei Eingang prüfen und dokumentieren wir den Zustand der Sendung und bestätigen Ihnen den Empfang. Der Rückversand geht versichert zurück – die Kosten dafür sind im Festpreis enthalten.
Doch – an jedem Punkt. Nach der Eingangsdiagnose erhalten Sie den schriftlichen Befund, und die Arbeit beginnt erst nach Ihrer Freigabe. Zum Abschluss liegen Befundbericht, Prüfprotokoll und Garantiedokument im Paket. Ihre Auslese-Daten enthalten keine personenbezogenen Daten im DSGVO-Sinne und werden nach abgeschlossenem Auftrag nach 30 Tagen vollständig gelöscht – nur der Befundbericht bleibt für die Garantie-Akte.
Ihr Paket geht an einen realen Betrieb: KFZ Dietrich, Meckelstraße 8, 37181 Hardegsen – Meisterbetrieb seit 1978. Vor jedem Klon-Auftrag lassen wir uns die Halterschaft des Fahrzeugs bestätigen. Bezahlt wird erst, wenn Machbarkeit und Festpreis feststehen – vor dem Versand per Überweisung oder auf Wunsch per Kartenzahlung über einen Stripe-Zahlungslink; Werkstätten und Autohäuser erhalten ab dem zweiten Auftrag Rechnung mit 14 Tagen Zahlungsziel.
Geben Sie die Beschriftung Ihres Steuergeräts ein – z. B. EDC17C46, MED17.5.1, 8HP, CAS3+. Wir gleichen sie gegen unsere Gerätedatenbank ab und zeigen Ihnen sofort die passende Klon-Methode für Ihr Gerät. Danach führt Sie ein Klick direkt zur Anfrage – mit vorausgefülltem Fahrzeug- und Gerätetyp.
Steht Ihr Gerät nicht in der Liste? Das heißt nicht „nicht klonbar“ – stellen Sie die Anfrage über das Einsende-Formular; ein Handyfoto des Typenaufklebers stimmen wir danach mit Ihnen ab und prüfen manuell.
ECU steht für Electronic Control Unit, die englische Bezeichnung für das Steuergerät – im Werkstatt- und Elektronik-Umfeld sind beide Begriffe geläufig. Wer nach „ECU klonen“ sucht, meint genau diese Arbeit: Der vollständige Speicherinhalt des Originalgeräts wandert auf eine baugleiche Hardware, die danach die Identität Ihres Steuergeräts trägt.
Beim Klonen wird der vollständige Dateninhalt eines Steuergeräts auf ein baugleiches Ersatzgerät übertragen. Das Ersatzgerät erhält alle fahrzeugspezifischen Daten:
Das Fahrzeug erkennt das geklonte Steuergerät als Original – kein erneutes Anlernen beim Händler nötig.
Am häufigsten klonen wir Motorsteuergeräte – Bosch EDC und MED, Siemens, Delphi: welche Familien in unserer Datenbank stehen, was der Festpreis enthält und wo die Grenze der aktuellen Bosch-Generation liegt, steht auf der eigenen Seite.
Welchen Umfang ein Klon in Ihrem Fall hat und wie der Festpreis zustande kommt, steht auf der Seite Was ECU-Klonen kostet: das Festpreis-Prinzip – dort ordnen wir Gerätetyp, Zugangsweg und Immobilizer-Aufwand ein, statt eine Pauschale zu nennen.
| Ihre Situation | Beste Lösung | Warum |
|---|---|---|
| Steuergerät defekt, Daten noch lesbar | Klonen auf ein Ersatzgerät | Originaldaten 1:1 übernommen, Wegfahrsperre bleibt erhalten, kein Anlernen beim Vertragshändler nötig |
| Bauteilschaden auf der Platine | Reparatur des Originalgeräts | Substanz und Originaldaten bleiben – oft der werterhaltendste Weg |
| Gebrauchtes Steuergerät gekauft, Fahrzeug startet nicht | Klonen Ihrer Originaldaten auf das Gebrauchtgerät | Ohne Datenübertrag passt die Wegfahrsperre nicht – der Klon macht das Gebrauchtgerät zu Ihrem |
| Speicher zerstört, Daten nicht mehr lesbar | Ehrliche Ansage: Klonen unmöglich | Dann bleibt Neugerät plus Anlernen – das sagen wir Ihnen nach der Diagnose, bevor Kosten entstehen |
| Fahrzeug wird dringend gebraucht | Einsende-Service | Festpreis in der Regel innerhalb eines Werktages, Befund am gleichen oder nächsten Werktag nach Eingang, Bearbeitung in 2–4 Werktagen, versicherter Rückversand |
Ob Ihr konkreter Steuergeräte-Typ klonbar ist, zeigt unsere Klonbarkeits-Datenbank – 518 von 800 dokumentierten Steuergeräte-Typen bestätigt klonbar →
Sie können ein passendes Gebrauchtgerät selbst besorgen und zusammen mit Ihrem Originalgerät einsenden – oder wir übernehmen die Beschaffung über unsere Teilequellen. Bei eigener Beschaffung prüfen wir vor dem Klon, ob das Spendergerät wirklich passt und funktionsfähig ist.
Die Teilenummer finden Sie auf dem Typenaufkleber des Steuergeräts – bei Motorsteuergeräten meist eine Bosch-, Continental-, Delphi- oder Denso-Nummer (z. B. „0 281 …" bei Bosch-Diesel) plus die Hersteller-Teilenummer des Fahrzeugbauers. Ein Handyfoto des Aufklebers genügt uns für die Vorab-Prüfung – das Foto stimmen wir nach Ihrer Anfrage ab.
Entscheidend ist die identische Hardware-Nummer; der Softwarestand darf abweichen, denn die Software wird beim Klonen mit übertragen. Ist die Hardware-Revision zu weit entfernt, sagen wir Ihnen das vor der Beauftragung – nicht danach.
Das Steuergerät wird auf dem Labortisch über seinen Original-Stecker angesprochen, ohne das Gehäuse zu öffnen. Der Standardweg für viele aktuelle Bosch- und Continental-Generationen (z. B. EDC17, MED17) – schonend, schnell, keine Lötarbeit.
Der Prozessor wird beim Start in einen Servicemodus versetzt, der den direkten Speicherzugriff erlaubt. Nötig bei Generationen, die im Bench-Modus verriegelt sind – dafür wird das Gehäuse geöffnet und ein Kontaktpunkt auf der Platine beschaltet.
Direkter Zugriff auf die Debug-Schnittstelle des Prozessors – unser Weg bei älteren Generationen (z. B. EDC16) und bei Geräten, die keine Kommunikation mehr aufbauen. Solange Speicherbausteine intakt sind, lassen sich die Daten so noch retten.
Welchen Weg Ihr Gerät verlangt, entscheidet die Gerätefamilie – nicht der Preiswunsch: 419 Einträge unserer Datenbank nennen BENCH, 419 BOOT, 66 BDM oder JTAG, 20 den Zugriff über OBD; Mehrfachnennungen, weil viele Geräte auf zwei Wegen erreichbar sind. Für Boot und BDM/JTAG öffnen wir das Gehäuse und beschalten Kontaktpunkte auf der Platine. Bitte öffnen und löten Sie deshalb nicht selbst: veränderte Lötstellen erschweren den Befund und können einen Weg verschließen, der sonst offen gewesen wäre. Und die ehrliche Grenze: Ist der Speicherbaustein selbst zerstört, kann keine Methode die Daten zurückholen. Ob Ihr Typ klonbar ist, zeigt die Klonbarkeits-Datenbank.
Unser Werkstattfokus liegt auf Diagnose auf Herstellerniveau – deshalb kennen wir das gesamte Ökosystem der Steuergeräte. Die folgenden Kategorien bearbeiten wir regelmäßig. Ihr Typ ist nicht dabei? Kurz anfragen – vieles davon ist auch dabei.
Datensicherung vorher. Wir lesen Ihr Original-Steuergerät vor jedem Eingriff vollständig aus und sichern Immobilizer-Daten, Komponentenschutz und Kilometerstände. Bei Ersatz-Steuergeräten werden diese Daten auf das neue Gerät übertragen – so bleibt die Fahrzeug-Individualität erhalten.
Fahrzeug, Steuergerätetyp und Fehlerbild über das Formular senden. Wir prüfen Machbarkeit und nennen Festpreis – in der Regel innerhalb eines Werktages.
Steuergerät ausbauen – nicht öffnen, nicht löten. Antistatisch verpacken und versichert mit Sendungsnummer einsenden. Verpackungsanleitung und Begleitschein zum Ausdrucken stehen bereit; auf Wunsch erstellen wir das Versandlabel.
Bei Eingang prüfen und dokumentieren wir den Zustand der Sendung und bestätigen Ihnen den Empfang. Dann die Diagnose: Wir prüfen, ob EEPROM und Flash lesbar sind, und sichern den Originalinhalt. Sie erhalten den schriftlichen Befund – die Arbeit beginnt erst nach Ihrer Freigabe.
Übertragung aller Datenbereiche auf die baugleiche Spender-Hardware. Anschließend prüfen wir VIN-Zuordnung, Wegfahrsperren-Kopplung und Vollständigkeit der Daten – mit Protokoll.
Rückversand per DHL versichert – Rückversandkosten inklusive. Befundbericht, Einbauhinweise und Garantiedokument liegen im Paket. 12 Monate Funktionsgarantie: Fällt das geklonte Gerät in dieser Zeit aus, klonen wir kostenfrei auf ein neues Spendergerät – ausgenommen externe Folgeschäden wie Wassereintritt oder Überspannung. Ihre gesetzlichen Gewährleistungsrechte bleiben unberührt.
Für den Versand: Steuergerät verpacken und versichert versenden · Begleitschein zum Ausdrucken
Für Werkstätten und Autohäuser: Sie bauen aus und ein, wir klonen dazwischen. Befundbericht und Prüfprotokoll – Vergleich Original gegen Klon – liegen dem Paket bei. Auf Wunsch Rechnung mit 14 Tagen Zahlungsziel: beim Erstauftrag Vorkasse, ab dem zweiten Auftrag automatisch auf Rechnung.
Welche Marken und Gerätetypen konkret dokumentiert sind, zeigt die Klonbarkeits-Datenbank: 140 Marken, 800 Gerätetypen – je Gerät mit Klon-Typ und Zugangsweg.
Ob ein Steuergerät klonbar ist, hängt von der Gerätevariante, den verfügbaren Originaldaten und einem passenden Ersatzgerät ab. Auslesbarer Speicher allein ist noch keine Zusage. In der Praxis betrifft das drei große Gerätegruppen. Bei den Motorsteuergeräten (ECU/ECM) arbeiten wir mit den verbreiteten Bosch-Familien EDC15, EDC16 und EDC17 für Dieselmotoren sowie ME7, MED9, MED17 und MEDC17 für Benziner. Hinzu kommen Continental/Siemens-Plattformen wie SID und PCR sowie die Delphi-DCM-Reihe. Diese Geräte speichern Einspritzkennfelder, Mengenausgleichswerte (IQA/ISA der Injektoren), Lambda-Adaptionen und die Kopplung zur Wegfahrsperre.
Die zweite Gruppe sind Komfort- und Bordnetzsteuergeräte – das Body Control Module (BCM), bei Mercedes als SAM, bei VW/Audi als BCM/Bordnetz-SG, bei BMW als FRM oder Junction-Box bezeichnet. Sie verwalten Beleuchtung, Zentralverriegelung, Fensterheber und die Fahrzeugkonfiguration (Codierung). Die dritte Gruppe bilden die Getriebesteuergeräte (TCU/EGS/Mechatronik), etwa die DSG-Mechatronik bei VW, die 7G-Tronic-Einheit bei Mercedes oder ZF-8HP-Steuerungen. Hier sind die eingelernten Schaltadaptionen und Kupplungswerte entscheidend, die ein Neuteil erst über viele Kilometer wieder aufbauen müsste. Wichtig zur Abgrenzung: Ein Klon behebt den elektronischen Defekt des Steuergeräts. Sitzt der Schaden dagegen im Getriebe selbst – Kupplungspaket, Ventilkörper, Ölversorgung –, ist die Instandsetzung von Getriebe und Mechatronik der richtige Weg; die technischen Fachseiten je Getriebe-Familie führen wir auf getriebe.biz.
Bei einem Hardwaredefekt können geeignete, noch lesbare Originaldaten eine Übertragung auf ein passendes Ersatzgerät ermöglichen. Wir prüfen deshalb Gerätefamilie, Datenzugriff und Spender-Kompatibilität gemeinsam. Fehlen benötigte Daten oder unterstützt die Variante keinen passenden Übertragungsweg, klären wir die Alternative vor dem Auftrag. Mercedes ABS-, Airbag-Steuergeräte und SAMs nehmen wir nur mit Ihrem Fahrzeug bei uns vor Ort in Betrieb.
Übernommen werden bei einem fachgerechten Klon sowohl der EEPROM-Bereich (kleine, dauerhaft beschriebene Daten wie Wegfahrsperren-Kopplung, Kilometerstand-Referenz, Seriennummer und individuelle Anpassungswerte) als auch der Flash-Speicher (Betriebssoftware und Kennfelder). Dadurch behält das Ersatzgerät die Bindung an Ihre Wegfahrsperre und sämtliche eingelernten Werte. Das Fahrzeug erkennt das geklonte Gerät als das ursprüngliche – ein erneutes Anlernen der Wegfahrsperre entfällt.
Eine ausführliche Übersicht aller sechs Modulfamilien – vom Motorsteuergerät über ABS/ESP- und Airbag-Module bis zu Kombiinstrument und Bordnetzsteuergerät, jeweils mit typischen Defekten, Klonbarkeit und Einsendeablauf – finden Sie auf unserer Seite Welche Steuergeräte-Typen wir klonen. Welche ECU-Familien im Einzelnen klonbar sind – von EDC17 über MED17 bis zur DSG-Mechatronik –, zeigt die Übersicht ECU klonen: welche Steuergeräte klonbar sind.
Klonen ist der richtige Weg, wenn das Original mechanisch oder elektrisch beschädigt ist, der Speicherinhalt aber noch vollständig lesbar bleibt – etwa bei kalten Lötstellen, korrodierten Steckerpins, gerissenen Leiterbahnen oder Feuchtigkeit im Gehäuse. Das Spendergerät übernimmt dann die Identität des Originals samt Wegfahrsperren-Kopplung, VIN und allen eingelernten Werten; Bauteilschutz und SCN-Anlernen werden gar nicht erst ausgelöst, weil das Fahrzeug kein fremdes Gerät sieht.
Nicht der richtige Weg ist der Klon, wenn der Speicherbaustein selbst zerstört ist, der Inhalt durch einen Spannungsschaden überschrieben wurde oder der Prozessor keine gültige Kommunikation mehr zulässt. Dann bleibt das Neugerät mit ordnungsgemäßem Anlernen über das jeweilige Herstellersystem die richtige Lösung. Ebenso bei kryptografisch abgesicherten Wegfahrsperren neuerer Bauart – Mercedes FBS4, VW Immo V sowie BMW CAS4 und FEM lassen sich nicht klonen. Beides bewerten wir vor jedem Auftrag und teilen Ihnen den Befund offen mit, bevor Kosten für einen Klon entstehen. Eine ausführliche Entscheidungshilfe mit Matrix zu allen vier Wegen – Klonen, Entheiraten, SCN-Codierung und Gebrauchtgerät – finden Sie auf unserer Seite Steuergerät defekt: welcher Weg passt?
Was das Anhängersteuergerät steuert, woran Sie einen Defekt erkennen und wann Klonen statt Neucodierung die saubere Lösung ist.
Display aus, Tasten ohne Funktion, Gebläse regelt nicht: typische Defekte am Klimabedienteil und wann ein Klon die Konfiguration ins Ersatzteil mitnimmt.
Wann sich ein Sitzsteuergerät mit Memory-Funktion klonen lässt, statt es nach dem Tausch neu zu codieren und einzulernen – und wo die Grenzen liegen.
Alle Beiträge zum Klonen ansehen →
EIS, EZS, CAS, Immo-Steuergerät – Reparatur und Neupaarung der Wegfahrsperre.
Wegfahrsperre reparieren →Alle Steuergeräte auslesen, reparieren und diagnostizieren.
Zur Steuergerät-Diagnose →Schlüssel anlernen, anfertigen und FBS4-Freigabe.
Zum Schlüsselservice →Alternative zum Klonen: Mercedes-SG entheiraten und im neuen Fahrzeug per Original Mercedes Diagnosesystem anlernen.
Steuergerät entheiraten →Für Fachbetriebe
Wir arbeiten als technischer Dienstleister für freie Werkstätten, Karosserie- und Glasbetriebe sowie Abschleppunternehmen. Ihr Kunde bleibt Ihr Kunde: Wir treten nicht zwischen Sie und ihn, sondern liefern Befund, Arbeit und Protokoll an Ihren Betrieb zurück.
Ein defektes Steuergerät legt das ganze Fahrzeug still. Prüfen Sie zuerst die Klonbarkeit Ihres Geräts – das geht in Sekunden und kostet nichts. Danach entscheiden Sie in Ruhe: Der Festpreis steht, bevor Sie einsenden, und bearbeitet wird erst nach Ihrer Freigabe.
Das Formular braucht fünf Angaben – Name, E-Mail, Fahrzeug, Steuergerätetyp, Fehlerbild; Teilenummer und VIN sind freiwillig. Ein Foto des Typenaufklebers stimmen wir danach mit Ihnen ab. Antwort und Festpreis in der Regel innerhalb eines Werktages: