ECU klonen: Was kostet es, ein Steuergerät klonen zu lassen?
Ehrliche Antwort: Einen Pauschalpreis vor der Prüfung zu nennen, wäre unseriös. Der Preis hängt vom Steuergerätetyp, vom Auslese-Modus und vom Befund ab. Was wir Ihnen zusichern: einen verbindlichen Festpreis, bevor Ihr Steuergerät bearbeitet wird – und keinen Klonpreis, wenn die Klonung technisch nicht möglich ist.
Was wir Ihnen verbindlich zusichern
Festpreis vorab
Wir nennen den verbindlichen Preis vor der Bearbeitung. Keine Überraschung auf der Rechnung, keine offenen Posten „nach Aufwand“.
Kein Erfolg – kein Klonpreis
Lässt sich Ihr Steuergerät nach der Prüfung nicht klonen, entstehen keine Klonkosten. Wir senden es zurück und zeigen Alternativen auf.
Funktionszusage & Garantie
Auf das geklonte Steuergerät geben wir 12 Monate Garantie. Welche Daten übernommen werden und ob danach noch Arbeiten am Fahrzeug nötig sind, nennen wir Ihnen vor dem Auftrag – abhängig vom Gerätetyp.
Die Sorge „erst teuer, dann klappt es nicht“ nehmen wir Ihnen damit ab. Erst prüfen, dann Festpreis, dann Auftrag – in dieser Reihenfolge.
Woraus sich der Preis beim ECU-Klonen ergibt – drei Faktoren
Statt erfundener Festpreise zeigen wir offen, was den Aufwand und damit das Kostenband bestimmt. Aus diesen drei Faktoren ergibt sich Ihr individueller Festpreis nach dem Befund.
Steuergerätetyp
Ein Komfort- oder Bordnetzmodul (SAM, BCM, Türsteuergerät) ist aufwandsärmer als ein Motorsteuergerät, eine DSG-Mechatronik oder ein Mercedes-EZS. Je komplexer die gespeicherten Daten, desto höher die Einordnung im Kostenband.
- Komfort / Bordnetzunterer Bereich
- Motor / Getriebemittlerer Bereich
- Immo / EZS / Mechatronikoberer Bereich
Auslese-Modus
Wie tief müssen wir auf den Speicher zugreifen? Das ist der Faktor, der am häufigsten unterschätzt wird: In unserer Klonbar-Datenbank führt die Liste bei nur 11 der 518 klonbaren Typen überhaupt einen Weg über die Diagnosebuchse – und bei keinem einzigen als alleinigen Weg. Der Zugriff am ausgebauten Gerät ist die Regel, nicht die Ausnahme.
- OBD – über die Diagnosebuchse; in der Datenbank die Ausnahme und nur mit Vorbehalt gelistet
- BENCH – Gerät am Tisch verkabelt, ohne Fahrzeug
- BOOT – Bootmodus, Zugriff bei gesperrtem Prozessor
- BDM – direkter Speicherzugriff über Kontaktpunkte auf der Platine, höchster Aufwand
Mit oder ohne Immo / Virgin
Muss der Immobilizer-Datensatz (Wegfahrsperren-Kopplung) mit übernommen werden? Ist ein Virgin-Datensatz (jungfräuliches Spendergerät) nötig? Diese sensiblen Datenbereiche erhöhen den Aufwand – sorgen aber dafür, dass kein erneutes Anlernen beim Händler nötig wird.
Kostenband-Logik: „abhängig vom Befund“
Ein Komfortmodul, das sich im BENCH-Modus auslesen lässt und keine Immo-Übernahme braucht, liegt am unteren Ende. Ein BDM-Klon einer Mechatronik oder eines EZS mit vollständiger Immo-Übernahme liegt am oberen Ende. Wo genau Ihr Fall liegt, sehen wir nach der Klonbar-Prüfung – und dann steht der Festpreis fest, bevor wir starten.
Was der Festpreis enthält – und was gesondert ausgewiesen wird
Ein Festpreis ist nur so viel wert wie die Liste dessen, was er abdeckt. Deshalb steht sie hier vollständig – vor dem Auftrag, nicht auf der Rechnung.
Im Festpreis enthalten
- ✓ Klonbar-Prüfung Ihres Steuergeräts vor dem Auftrag
- ✓ Auslesen und Sichern der Originaldaten
- ✓ Übertragung aller Datenbereiche auf die baugleiche Hardware
- ✓ Prüfung von VIN-Zuordnung und Wegfahrsperren-Kopplung, mit Protokoll
- ✓ Schriftlicher Befundbericht und Einbauhinweise
- ✓ Versicherter Rückversand
- ✓ 12 Monate Funktionsgarantie auf den Klon
Ein Betrag, genannt vor der Bearbeitung – ohne offene Posten „nach Aufwand“.
Gesondert ausgewiesen
- Das Spendergerät, wenn wir es für Sie beschaffen – bringen Sie ein passendes baugleiches Gerät mit, entfällt dieser Posten
- Der Versand zu uns, wenn Sie unser Versandlabel nutzen – die Kosten stehen dann im Auftrag
- Aus- und Einbau am Fahrzeug – der Einsende-Service beginnt beim ausgebauten Steuergerät
- Die Diagnosepauschale, falls die Klonung nicht gelingt – dann ohne Klonpreis
Jeder dieser Posten wird vor Ihrer Freigabe benannt – keiner taucht erst auf der Rechnung auf.
Welche Position bei Ihrem Steuergerät überhaupt anfällt, steht nach der Klonbar-Prüfung fest. Nennen Sie uns Fahrzeug und Beschriftung des Geräts – dann liegt Ihnen der vollständige Umfang schriftlich vor, bevor Sie einsenden.
„Nicht reparabel“ heißt nicht „nicht klonbar“
Wenn der Händler ein Steuergerät für tot erklärt, meint er meist: Es kommuniziert nicht mehr über die Diagnosebuchse. Für uns ist das nicht das Ende. Entscheidend ist allein, ob der Speicher noch lesbar ist – und an den kommen wir über BENCH, BOOT und BDM auch dann heran, wenn das Gerät am Fahrzeug keinen Mucks mehr macht.
Kalte Lötstellen, korrodierte Pins, ein Wasserschaden im Gehäuse oder ein gesperrter Prozessor: In vielen dieser Fälle ist der Dateninhalt noch zu retten und auf ein Spendergerät zu übertragen. Erst wenn der Speicherbaustein selbst zerstört oder überschrieben ist, bleibt der Neuteil-Weg. Welcher Fall bei Ihnen vorliegt, sagt Ihnen die Prüfung – ohne Auftragsdruck.
So einfach kommen Sie zum Festpreis
Der bundesweite Einsende-Service ist mühelos – Sie müssen die Werkstatt nicht aufsuchen.
- 1
Klonbarkeit prüfen oder anfragen
Beschriftung des Steuergeräts in den Klonbar-Check eingeben oder Fahrzeug, Typ und Fehlerbild über das Einsende-Formular schicken. Wir melden uns mit Einschätzung und Festpreis – innerhalb eines Werktages.
- 2
Steuergerät einsenden
Gerät ausbauen (lassen), antistatisch verpacken, einsenden. Auf Wunsch erstellen wir das Versandlabel.
- 3
Diagnose, Klonen & Befund
Nach Eingang sichern wir die Originaldaten, klonen auf ein baugleiches Gerät und prüfen VIN-Zuordnung sowie Wegfahrsperren-Kopplung. 2–4 Werktage Bearbeitung.
- 4
Versicherter Rückversand
Das geklonte Steuergerät kommt versichert zurück – mit schriftlichem Befundbericht, Einbauhinweisen und Garantiedokument. In den meisten Fällen sofort einbaufertig.
Wenn die Klonung nicht möglich ist
Es gibt Fälle, in denen der Speicherinhalt nicht mehr zu retten ist – etwa ein zerstörter Speicherbaustein oder eine Steuergeräte-Generation mit aktiver Verschlüsselung. Das steht nach der Diagnose fest, also bevor an Ihrem Gerät gearbeitet wird.
In diesem Fall entstehen keine Klonkosten. Berechnet wird ausschließlich die Diagnosepauschale, das Steuergerät kommt zurück, und wir ordnen die verbleibenden Wege für Sie ein: die Reparatur des Originals, ein geprüftes Gebrauchtgerät oder ein Neuteil mit Anlernen über die Herstellerdiagnose.
Eine Klonung ist dabei etwas anderes als das Entheiraten (Lösen von Steuergeräte-Bindungen) oder eine reine Reparatur des Originals. Welcher Weg zu welchem Befund passt, zeigt der Vergleich der vier Wege – die Einordnung für Ihren Fall nehmen wir vorab vor.
Festpreis nach Befund – immer vorab
Wir nennen Ihnen einen verbindlichen Festpreis, bevor das Steuergerät bearbeitet wird. Nach der Diagnose erhalten Sie einen schriftlichen Befund – Bearbeitung erst nach Ihrer ausdrücklichen Freigabe.
Ist eine Klonung technisch nicht möglich, entstehen keine Klonkosten. Das Steuergerät wird zurückgeschickt.
Häufige Fragen zu Kosten und Festpreis
- Einen seriösen Pauschalpreis kann niemand vor der Prüfung nennen – die Kosten hängen vom Steuergerätetyp, vom Auslese-Modus und vom Befund ab. Deshalb arbeiten wir umgekehrt: Sie senden das Gerät ein oder geben uns die Beschriftung, wir prüfen die Klonbarkeit und nennen Ihnen einen verbindlichen Festpreis – bevor wir das Steuergerät bearbeiten. So wissen Sie die Kosten exakt, bevor ein Auftrag entsteht.
- Drei Faktoren bestimmen das Kostenband: Erstens der Steuergerätetyp – ein einfaches Komfortmodul ist aufwandsärmer als eine DSG-Mechatronik oder ein Mercedes-EZS. Zweitens der Auslese-Modus: OBD über die Diagnosebuchse ist aufwandsärmer als BENCH (Gerät am Tisch verkabelt), BOOT (Bootmodus) oder BDM (direkter Speicherzugriff über Kontaktpunkte auf der Platine). Drittens, ob ein Immobilizer- bzw. Virgin-Datensatz mit übernommen werden muss. Je tiefer der Zugriff und je sensibler die Daten, desto höher der Aufwand – und damit der Festpreis.
- Im Festpreis enthalten sind die Klonbar-Prüfung vor dem Auftrag, das Auslesen und Sichern der Originaldaten, die Übertragung aller Datenbereiche auf die baugleiche Hardware, die anschließende Prüfung von VIN-Zuordnung und Wegfahrsperren-Kopplung mit Protokoll, der schriftliche Befundbericht mit Einbauhinweisen, der versicherte Rückversand sowie 12 Monate Funktionsgarantie auf den Klon. Gesondert ausgewiesen werden das Spendergerät, falls wir es für Sie beschaffen, und der Versand zu uns, falls Sie unser Versandlabel nutzen. Der Aus- und Einbau am Fahrzeug gehört nicht zum Einsende-Service – dieser beginnt beim ausgebauten Steuergerät. Gelingt die Klonung nicht, wird ausschließlich die Diagnosepauschale berechnet.
- Ist eine Klonung nach der Prüfung nicht möglich, bearbeiten wir das Steuergerät nicht und es entstehen keine Klonkosten. Berechnet wird ausschließlich die Diagnosepauschale; deren Höhe nennen wir Ihnen, bevor wir beginnen. Wir senden das Gerät zurück und besprechen die Alternativen – etwa eine Reparatur des Originals, ein geprüftes Gebrauchtgerät oder die Neu-Anlernung über die Herstellerdiagnose.
- Oft ja – auch dann, wenn der Händler bereits „nicht reparabel“ gesagt hat. Entscheidend ist nicht, ob das Gerät startet, sondern ob der Speicher (EEPROM und Flash) noch lesbar ist. Über die Modi BENCH, BOOT und BDM greifen wir direkt auf den Speicher zu – an der laufenden Fahrzeugelektronik vorbei. Selbst bei mechanischem Defekt, kalten Lötstellen oder Wasserschaden ist der Dateninhalt häufig noch zu retten. Geben Sie uns die Beschriftung Ihres Steuergeräts, dann sagen wir Ihnen sofort, ob es in unserer Datenbank klonbar gelistet ist.
- Ja. Der versicherte Rückversand und der schriftliche Befundbericht sind im genannten Festpreis enthalten. Auf Wunsch erstellen wir auch ein Versandlabel für die Einsendung und weisen die Kosten transparent im Auftrag aus.
Festpreis anfragen
Fahrzeug, Steuergerätetyp und Fehlerbild – Preisangabe innerhalb eines Werktages. Ein defektes Steuergerät legt das Fahrzeug lahm; je früher die Prüfung, desto schneller die Lösung.